Suchthilfe MV Friedrich-Petersen-Klinik Adaptionshaus Luzin Klinik
Suchthilfe MV Friedrich-Petersen-Klinik Adaptionshaus Luzin Klinik
Suchthilfe MV Friedrich-Petersen-Klinik Adaptionshaus Luzin Klinik

Durch gemeinsames Handeln des Sozialministeriums, der LVA Mecklenburg-Vorpommern sowie der Landesstelle für Suchtfragen Mecklenburg-Vorpommern e.V. entstand die Idee und der Entschluss 1993 eine Rehabilitationsklinik für Drogenkranke bereit zu stellen.  

 

Dieser Entschluss wurde Anfang 1995 mit der Eröffnung der Fachklinik für Drogenkrankheiten „Schloß Tessin" in Tessin bei Wittenburg als erste in der Landesplanung enthaltene entsprechende Fachklinik in den neuen Bundesländern umgesetzt.  

Unser Angebot

Arbeitsfelder

 

Unser Arbeitsfeld ist die Psyche unserer Patienten mit ihren vielen größtenteils gesunden aber auch ihren problematischen Facetten. Unseren Patienten bieten wir je nach individueller Indikation verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.  

 

Therapie  

 

Wir leisten stationäre Entwöhnungsbehandlung in einem interdisziplinären Team. Unsere Therapieformen sind Psychotherapie in Gruppen- und Einzelgesprächen, Arbeits- sowie Ergotherapie, Reittherapie, Sporttherapie, Soziotherapie sowie indikative Gruppen.  

 

Der Weg zu uns  

 

Wenn Sie sich entschieden haben, etwas gegen die Suchterkrankung zu tun, bieten die Suchtberatungsstellen in der Nähe ausreichend Informationen und Hilfestellungen bei der Beantragung einer Entwöhnungsbehandlung. Ebenfalls können der Hausarzt und das Gesundheitsamt behilflich sein. In Akutfällen hilft Ihnen auch eine Entgiftungsstation im nächstgelegenen Krankenhaus weiter.  

 

Perspektiven  

 

Übergeordnetes Ziel unserer Arbeit ist die Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Gesundheit des Patienten und - wo immer dies möglich ist - der Erwerbsfähigkeit. Die Chancen sind auch bei Ihnen besser als Sie im Augenblick glauben!

Zahlen und Fakten

Eröffnung: März 1995  

 

Träger: Evangelische Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern gGmbH, Körnerstr. 7, 19055 Schwerin  

 

Geschäftsführer: Peter Grosch  

 

Kapazität: 35 Betten  

 

Behandlung: Integrative rehabilitative Entwöhnungsbehandlung  

 

Therapiedauer: je nach Kostenübernahme, Verlängerungen nach Indikation und Kostenübernahme möglich  

 

Indikation:  

  • von illegalen Drogen abhängige Frauen und Männern mit ausreichender persönlicher Reife und sozialer Kompetenz um den Anforderungen einer Psychotherapie zu genügen
  • Mehrfachabhängige mit Störungen auch durch andere Drogen
  • Personen mit psychischen Störungen und Verhaltensstörungen durch polyvalenten Drogenabusus, wie exogenen Psychosen sowie psychosomatische und affektive Störungen, sofern sie in der Lage sind, am Therapieverlauf aktiv gestaltend teilzunehmen.
  • Personen, die zu ihrer Abhängigkeit von stofflichen Drogen eine weitere somatische Erkrankung als süchtige Fehlhaltung, insbesondere Essstörungen und pathologisches Spielen ausgebildet haben
  • Personen, die sich gemäß den Auflagen des § 35 BtMG für eine Therapie entschieden haben
  • Suchtkranke mit Persönlichkeitsstörungen
  • Paare mit oben genannten Erkrankungen

 

Leitung:  

  • Chefarzt Dipl. med. A. Kroker, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
  • Verwaltungsleiterin Silvia Nierath, Staatlich geprüfte Betriebwirtin

 

Kostenträger: Deutsche Rentenversicherung Nord, BFA, Krankenkassen, Sozialämter und sonstige Kostenträger